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Diplom
Mit dem Thema Creative City auf der Mathildenhöhe Darmstadt haben wir eine Aufgabe gestellt, für die es wenige Vorbilder gibt und kein eigener Gebäudetypus existiert. Es geht darum, für unsere Zeit und eine neue, erweiterte Auffassung von kreativem Handeln einen Ort zu entwickeln, der dem verbreiteten Mythos der New Economy "Geography is dead" diametral entgegen steht. [..]
Das Zentrum soll Stätte der Begegnung zum speziellen Zweck der Innovation sein, die mehr ist als nur eine Ansammlung von Büros, Laboren und Besprechungsräumen. Wenn Wissen der wesentliche Rohstoff unserer Gesellschaft ist, bedarf es einer weiter entwickelten Typologie eines kreativen Ortes, eben der "Creative City".
Es geht um nicht weniger als darum, einen neuen Ansatz zur Gestaltung von kreativen Welten zu entwickeln.
aus der Diplomaufgabenstellung
Kreative Stadt
Das neue Quartier an der Mathildenhöhe verbindet durch kleinen, persönlichen Maßstab Künstler, angrenzende Hochschule und Öffentlichkeit miteinander. Die Gemeinschaft innerhalb des Quartiers bietet optimale Möglichkeiten zum Austausch von Ideen.
Das Stadtgebiet öffnet sich zur Mathildenhöhe um die Besucher des Kulturfußweges zu empfangen. Der öffentliche Platz bietet Café und Ausstellungsräume, um den halböffentlichen Hof gruppieren sich Module zum Wohnen und Arbeiten. Zurückgezogen vom restlichen Quartier entsteht ein privater Hof für die Hochschule.
Module bilden Gemeinschaften mit einem gemeinsamen Kern. Dieser liegt zentral und ist Erschließung und Treffpunkt zugleich: Alle Räume orientieren sich zu ihm. Die Räume können über Modulgrenzen hinaus individuell erweitert werden.
Gelenke reagieren auf unterschiedliche Winkel in der Anordnung der Module und erweitern den nutzbaren Raum. Sie sind nicht nur öffentlicher Eingang, sondern auch Erweiterung der Module: sie sind Terrasse für Wohnungen, Werkflächen für Ateliers oder öffentlicher Ausstellungsraum.












