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Stockholm Södermalm

Årsta Holmar als neues Zentrum, Zentrum für Erholung, Neue Wege schaffen

Aufgabe des dritten Projektes an der KTH Stockholm war die Rekultivierung eines Küstenstreifens des Stockholmer Stadtteils Södermalm. Wir konnten auf einem vier Kilometer langen Küstenstreifen vom Prinzip her machen was wir wollten. Eines meiner Ziele bei dieser Aufgabe war die Konzentrierung auf die im Strom gelegene Insel Årsta Holmar. Ein weiteres war die Nutzung der brach liegenden Wasserfläche zwischen der Insel und Södermalm. Als letztes Ziel soll die Insel Möglichkeiten für Sport bieten.

Die Wasserfläche schafft durch unterschiedliche Tiefe Wasserbecken für Schwimmer und Nichtschwimmer. An der alten Årsta Brücke sind Sprungtürme und zwischen ihren Pfeilern spezielle Erholungsplätze. Mietbare Plattformen sind zum Entspannen und Feiern da.

Die Insel wird über die neuen Bootstege an der Foster Brücke, eine neue Füssgängerbrücke im Osten zwischen Södermalm und Årsta Holmar sowie durch die nahen Bus- und U-Bahnhaltestellen erschlossen.

der zentrale Pavillon

Die Küstenlinie gibt eine Linie vor und die Bahnstrecke. Diese werden von den einzelnen Gebäudeteilen aufgenommen. Der Kern die Küstenlinie und das durchgesteckte Gebäude die dominanten Brücken

Geprägt wird das Gebiet durch zwei Eisenbahnbrücken die den Fluss bei Årsta Holmar überqueren. Die Brücken bilden einen geschlossenen Raum zwischen sich an dessen Ende der zentrale Pavillon liegt. Die Form des Gebäudes ergibt sich durch die Umgebung. Durch die Wasserkante und die Brücken werden zwei Richtungen vorgegeben, die aufgenommen und neu interpretiert werden.

Die Wasserkante bildet eine Grenze an der die Insel endet. Das abrupte Ende des begehbaren Landes wird durch den massiven Kern dargestellt. Er steht am Ende, solide und fest wie das Fels, auf dem er steht. Über die Insel fliegen die Züge auf den beiden Brücken. Die Leichtigkeit der Brücken wird durch die Konstruktion des Daches interpretiert, dass sich im Norden und Süden des Kernes in diesen hinein und hindurchbohrt.

Innerer Aufbau von den einzelnen Zonen im Gebäude bis zu den einzelnen Bereichen des Kernes

Das Innere des Pavillons orientiert sich an der äußeren Form. Klare Unterteilungen der inneren Nutzungen folgen der äußeren Erscheinung. Im geschlossenen Kern befindet sich die Infrastruktur des Gebäudes, Toiletten, Lager, Küche, Büros. 

Die leichten, transparenten Bereiche im Norden und Süden sind die öffentlichen Bereiche. Im Norden liegt der Laden, er ist Treffpunkt auf der Insel, Zentrum aller Tätigkeiten. Im Süden zum Wasser hin liegt das Restaurant / Café. Ins Wasser kragend kann man die vorbeiziehenden Schiffe von der Terrasse aus beobachten und die Sonne genießen.

Projektinformation

Datum SS2007
Ort KTH Stockholm
Professor Ori Merom und Dan Johansson
Projekttyp Entwurf

  • Gesamtplan Södermalm mit dem bebauten Gebiet im Süden
  • Die Insel wird der Ausganpspunkt des neuen zentralen Erholungsgebietes
  • Der Grundriss gliedert sich in drei Teile, Laden im Norden, zentraler Organisationskern und Restaurant im Süden
  • Schnitt Ost-West, sehr gut zu sehen sind die Schmetterlingsdächer und der übergestülpte Kern
  • Schnitt Nord-Süd, das im Süden liegende Café ragt über das Wasser
  • Konstruktion des Daches; durch Zugbänder werden geringe Stützenzahlen benötigt
  • Modellfoto, Blick von Södermalm Richtung Süden
  • Modellfoto, Blick Richtung Osten
  • Modellfoto, Detailmodell zur Darstellung der Dachkonstruktion
  • Illustration, Blick von der Wasserseite Richtung Norden